König Robert Baratheon ist tot. Und während sein (angeblicher) Sohn Joffrey auf dem Thron sitzt, gibt es andere Baratheons, die ebenfalls Anspruch auf das Königreich erheben. Sowohl Renly als auch Stannis Baratheon haben Anspruch auf den Eisernen Thron erhoben und sind bereit, dafür zu kämpfen. Haus Baratheon mag intern geteilt sein, aber seine Truppen sind immer noch genauso stark.
Haus Bolton regiert von Grauenstein aus, einem alten Gemäuer im Norden. Die Mitglieder von Haus Bolton sind Nachfahren der ersten Menschen. Das Wappen zeigt einen gehäuteten Mann, eine Praktik, die bei Haus Bolton oft Anwendung findet. Haus Bolton ist durch und durch aggressiv und hat vor einigen Jahren eine Rebellion gegen das Haus Stark geführt. Oft wird es mit tollwütigen Hunden verglichen, die auf alle losgehen, die ihnen zu nahe kommen, auch wenn es sich um ihre eigene Sippe handelt. Die Truppen von Haus Bolton fürchten den eigenen Befehlshaber oft mehr als den Feind. Roose und Ramsay Bolton regieren mit eiserner, stachelbesetzter Faust. Allein ihr Ruf vertreibt die Feinde vom Schlachtfeld. Besser flieht man, als in die Gefangenschaft von Haus Bolton zu geraten, denn wer in seine Fänge gerät, ist für immer verloren.
Die Bruderschaft ohne Banner, eine Gruppe Ausgestoßener, kämpft für die Bewohner von Westeros. Sie ist das ewige Ränkespiel der großen Häuser leid, die Kriege anzetteln, welche vom einfachen Volk ausgetragen werden müssen – nötigenfalls bis zum bitteren Tod. Das wollen sich die Männer der Bruderschaft nicht mehr gefallen lassen. Unter Führung des Blitzlords Lord Beric Dondarrion und mit der Unterstützung starker Verbündeter wie Thoros von Myr, Ravella Kleinwald oder dem Geist von Hochherz ist die Bruderschaft ein starkes Heer, was selbst die großen Häuser nicht von der Hand weisen können. Der Tag der Abrechnung steht kurz bevor und es wird sich zeigen, ob die Rechnung für die Mächtigen aufgeht, wenn sich das einfache Volk in Massen erhebt!
Im hohen Norden, am Rande der Zivilisation in Westeros, bewacht die Nachtwache unermüdlich die Mauer. Sie besteht aus den ausrangierten Männern der Gesellschaft (die niederen Söhne, die Verbrecher und die Bastarde). Sie trainieren hart und sind gut gerüstet, um den Schrecken hinter der Mauer zu begegnen, die das Chaos weiter südlich säen wollen. Diese Entschlossenheit werden sie brauchen, um Westeros sicher zu halten.
Die meisten Bewohner von Westeros bezeichnen das Volk, das die kalten Wälder und die arktische Tundra nördlich der Mauer bewohnt, als Wildlinge. Sie selbst nennen sich das Freie Volk. Sie wirken eher wie eine unbändige Meute als eine geordnete Armee. Dennoch kann das Freie Volk mit überraschenden Taktiken und verblüffenden Siegen gegen viel stärkere Streitkräfte mit weit fortschrittlicherer Bewaffnung aufwarten. Außerdem haben sie die titanischen Riesen des Nordens als ihre Verbündeten gewinnen können. Jeder von ihnen ist eine Armee für sich. Das Freie Volk in der Schlacht zu unterschätzen, ist der sicherste Weg in ein frühes Grab.